Neue chinesische Innovationen: Optische Chips und Prozessoren; Trumps Smartphone-Launch auf 2026 verschoben; Probleme mit den Lautsprechern des iPhone 17 Pro beim Laden; Cyberangriff auf einen Apple-Zulieferer in China; Apple startet die „Never Give Up“-Kampagne mit der Apple Watch; Apple stuft MacBook Air und Apple Watch Series 5 als „ältere“ Geräte ein; und weitere spannende Neuigkeiten…

Eine neue Apple-Werbung hebt die Leistungsfähigkeit der Kamera des iPhone 17 Pro hervor.
Apple veröffentlichte einen kurzen Werbespot mit dem Titel „Shot on iPhone“, um die neue optische Zoomfunktion des iPhone 17 Pro und Pro Max hervorzuheben. Der Spot zeigt schnelle Aufnahmen, die die Fähigkeit des Smartphones demonstrieren, bis zu 8-fach in hoher Qualität zu zoomen – das entspricht einem 200-mm-Objektiv und ist damit der stärkste optische Zoom in der Geschichte des iPhones. Diese exklusive Funktion ermöglicht es Nutzern, Details deutlich näher heranzuholen, während das Vorgängermodell iPhone 16 Pro auf 5-fachen optischen Zoom beschränkt war.
Apple stuft MacBook Air und Apple Watch 5 als „ältere“ Geräte ein.

Apple hat bekannt gegeben, dass das letzte Intel-basierte MacBook Air sowie die Apple Watch Series 5 nun als „Vintage“-Geräte gelten. Auch das iPhone 11 Pro wurde nach dem Pro Max nun in die Liste aufgenommen. Laut Apples Richtlinien gilt ein Gerät mehr als fünf Jahre nach Produktionsende als „Vintage“ und kann nur repariert werden, wenn Ersatzteile verfügbar sind. Geräte, die seit mehr als sieben Jahren nicht mehr verkauft werden, gelten als „End of Life“ und sind in der Regel nicht mehr reparabel. Eine Ausnahme bilden Akkus von Mac-Laptops, die bis zu zehn Jahre nach Produktionsende repariert werden können.
Problem mit den Lautsprechern des iPhone 17 Pro während des Ladevorgangs
Mehrere Nutzer des iPhone 17 Pro und Pro Max berichten von einem anhaltenden Brummen oder Summen beim Laden ihrer Geräte, ähnlich dem Geräusch eines alten Radios. Einige bemerkten das Geräusch bei leiser Audiowiedergabe, andere bestätigten, dass es selbst ohne Kopfhörer und manchmal sogar beim Surfen im Internet hörbar war. Das Problem tritt bei allen Ladegeräten auf, einschließlich offizieller Apple-Ladegeräte, wobei das Geräusch beim Laden mit MagSafe weniger auffällig ist. Das Trennen des Telefons vom Ladegerät beseitigt das Geräusch sofort, ein Austausch des Geräts hat das Problem bei einigen Nutzern jedoch nicht behoben. Berichte aus Apples Support-Foren und der Community deuten darauf hin, dass das Unternehmen das Problem kennt und an einer Lösung arbeitet. Die letzten iOS-Updates haben das Problem jedoch noch nicht behoben.
Apple startet die „Niemals aufgeben“-Kampagne mit der Apple Watch
Das Jahr 2026 rückt näher und die guten Vorsätze fürs neue Jahr stehen vor der Tür. Apple hat daher neue Social-Media-Anzeigen geschaltet, die die Apple Watch als Motivationshilfe in den Vordergrund stellen. Die Kampagne mit dem Titel „Schluss mit dem Aufgeben!“ zeigt Nutzer, die von ihren Betten, Stühlen oder Barhockern aufstehen, während die Uhr die Trainings-App anzeigt und motivierende Nachrichten sendet, beispielsweise zur Geschwindigkeitsmessung oder zum Schließen von Aktivitätsringen. Alle Anzeigen enden mit dem Slogan „Nicht aufgeben!“, in Anspielung darauf, dass die meisten Menschen ihre guten Vorsätze bis zum 9. Januar aufgeben.
Apple umgeht chinesische Chipgebühren bis 2027
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Apple hat eine Fristverlängerung für das Inkrafttreten der neuen Zölle auf aus China importierte Halbleiter erhalten. Die Zölle bleiben bis Juni 2027 bei null und werden danach erhöht. Die Ankündigung erfolgt mindestens 30 Tage im Voraus. Diese Entscheidung mindert die kurzfristigen Risiken für Apple, da das Unternehmen bei einer Reihe von Komponenten, wie beispielsweise Energiemanagement-Chips, Display-Prozessoren und Kommunikationsmodulen, auf chinesische Zulieferer angewiesen ist, obwohl die Flaggschiff-Prozessoren der A- und M-Serie in Taiwan gefertigt werden. Die Maßnahme gilt als Verschiebung, nicht als Aufhebung, und verschafft Apple mehr Planungssicherheit in Bezug auf seine Lieferkette, insbesondere angesichts der laufenden Bemühungen, die Abhängigkeit von China zu reduzieren. Erwähnenswert ist, dass Apple im vergangenen August 600 Milliarden US-Dollar zur Förderung der heimischen Produktion und Infrastruktur bereitgestellt hat.
Cyberangriff zielt auf einen Apple-Zulieferer in China

Einer von Apples Partnern in China wurde diesen Monat Opfer eines schweren Cyberangriffs, bei dem möglicherweise sensible Daten aus seinen Produktions- und Fertigungslinien kompromittiert wurden. Obwohl das Unternehmen seine Identität nicht preisgegeben hat, deuten Berichte darauf hin, dass das Problem teilweise behoben wurde und interne Untersuchungen laufen, um das volle Ausmaß der Verluste und Auswirkungen zu ermitteln. Apple führt üblicherweise Risikobewertungen durch, um die Schwere solcher Sicherheitsvorfälle, die Art der offengelegten Daten und die Angemessenheit der Korrekturmaßnahmen zu bestimmen. Angesichts der Komplexität von Lieferketten ziehen es Unternehmen wie Apple oft vor, von ihren Lieferanten die Stärkung ihrer Cybersicherheitssysteme und die Verbesserung ihrer internen Kontrollen zu fordern, anstatt die Produktion sofort zu verlagern.
Trumps Handy-Einführung auf 2026 verschoben

Trotz der Ankündigung, das 500-Dollar-Smartphone 2025 auf den Markt zu bringen, ist das Trump Mobile T1 weiterhin nicht erhältlich. Jüngsten Berichten zufolge wurde der Verkaufsstart aufgrund der Auswirkungen des US-Regierungsstillstands auf 2026 verschoben. Das endgültige Design des Smartphones ist nach wie vor ein Geheimnis; frühere Bilder zeigten verschiedene Formen, die iPhones und Samsung Galaxy-Geräten ähnelten. Obwohl das Unternehmen die Idee einer kompletten Produktion in den USA verworfen hat, nimmt es weiterhin Vorbestellungen für 100 Dollar entgegen. Das Gerät wird unter dem Motto „Proudly American“ vermarktet. Zu den Spezifikationen gehören ein 6.25 Zoll großes AMOLED-Display mit 120 Hz Bildwiederholfrequenz, 256 GB interner Speicher mit Erweiterungsmöglichkeit und eine 50-Megapixel-Kamera. Parallel dazu bietet das Unternehmen auf seiner Website generalüberholte Apple- und Samsung-Smartphones an, beispielsweise das iPhone 15 für 629 Dollar und das Galaxy S24 für 459 Dollar.
Neuer chinesischer Durchbruch: Optische Chips und Prozessoren

Forscher der Shanghai Jiao Tong Universität haben die Entwicklung des ersten optischen Chips bekannt gegeben, der in der Lage ist, umfangreiche generative Modelle für künstliche Intelligenz auszuführen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht. Optisches Rechnen nutzt Licht anstelle von Elektronen in Chips, was zu deutlich höheren Geschwindigkeiten und einer gesteigerten Energieeffizienz führt. Der neue Chip, LightGen genannt, stellt dank dreier Schlüsselinnovationen einen bedeutenden Durchbruch dar: die Integration von Millionen „optischer Neuronen“ im Chip, die vollständig optische Dimensionsreduktion und die Entwicklung eines optischen Trainingsalgorithmus, der keine Referenzdaten benötigt. Diese Fortschritte ermöglichen komplexe generative Aufgaben wie die Erstellung hochauflösender Bilder, die Generierung von 3D-Modellen, die Produktion hochwertiger Videos und die semantische Manipulation. Die Forscher betonen, dass diese Errungenschaft den Weg für schnellere und effizientere Chips ebnet, die zukünftige künstliche Intelligenz unterstützen werden.
Apple deutet eine wichtige Ankündigung Anfang 2026 an

Apple hat ein kurzes Instagram-Video veröffentlicht, das andeutet, dass Anfang 2026 etwas Großes für seinen Fitness+-Dienst ansteht. Der kryptische 15-Sekunden-Werbespot enthielt Titel wie „Der Countdown läuft“ und „Die Pläne für 2026 sind noch geheim“ und deutete auf neue Inhalte und wichtige Neuerungen hin. Apple stellt neue Fitness+-Programme üblicherweise im Januar vor, darunter Kurse für Krafttraining, Yoga und Walking sowie die Integration mit der Strava-App. Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass der Dienst aufgrund geringer Nutzerzahlen intern überprüft wird. Gerüchte kursierten über einen neuen Dienst namens Health+, der medizinische Experten mit Apples KI kombinieren soll, um Diagnosen zu stellen. Es ist noch unklar, ob die bevorstehende Ankündigung eine Erweiterung von Fitness+ oder die Einführung neuer Inhalte betrifft. Der Dienst ist für 9.99 US-Dollar pro Monat oder 79.99 US-Dollar pro Jahr erhältlich, in Apple One-Abonnements enthalten und funktioniert auf iPhone, iPad, Apple Watch und Apple TV.
Quellen:
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