Zahlreiche Gerüchte und Leaks deuten darauf hin, dass das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max die Fotografie revolutionieren werden, indem sie eine fortschrittliche Kamerafunktion wiederbeleben, die vor Jahren in Samsungs Flaggschiffmodellen vorhanden war. Um welche Funktion handelt es sich? Und warum hat Apple sich entschieden, sie jetzt zurückzubringen? Schauen wir uns die Details genauer an.

Variable Blende: Das Geheimnis zukünftiger Profifotos

Hier geht es um die variable Blendenöffnung der Hauptkamera. Vereinfacht gesagt, kann man sich die Blende wie die Pupille des menschlichen Auges vorstellen: Sie weitet sich bei Dunkelheit, um mehr Licht einzulassen, und verengt sich bei hellem Licht, um das Auge vor Blendung und zu viel Helligkeit zu schützen. Genau das bewirkt die variable Blendenöffnung einer Kamera.
Die Blende ist die Öffnung im Kameraobjektiv, die die Lichtmenge steuert, die auf den Bildsensor trifft. Je größer die Blendenöffnung (kleinere Blendenzahl), desto mehr Licht gelangt auf den Sensor. Je kleiner die Blendenöffnung (größere Blendenzahl), desto weniger Licht gelangt auf den Sensor.
Die variable Blende ermöglicht Ihnen eine bessere Kontrolle über diese Dinge:
Lichtmenge: In dunklen Umgebungen kann die Blende weit geöffnet werden, um möglichst viel Licht einzufangen. Das Ergebnis sind hellere, klarere Bilder mit weniger Rauschen. Umgekehrt kann die Blende in gut beleuchteten Umgebungen geschlossen werden, um Überbelichtung zu vermeiden und Details zu erhalten.
Schärfentiefe: Diese Funktion zeigt an, wie scharf das Vordergrundelement im Vergleich zum Hintergrund ist. Bei großer Blendenöffnung (kleine Blendenzahl) ist die Schärfentiefe gering, was zu einem schönen, unscharfen Hintergrund, dem sogenannten Bokeh-Effekt, führt und das Hauptmotiv hervorhebt. Bei kleiner Blendenöffnung (große Blendenzahl) ist die Schärfentiefe größer, sodass die meisten Bildelemente, sowohl im Vorder- als auch im Hintergrund, scharf abgebildet werden. Diese Flexibilität bietet Fotografen mit iPhones beispiellose kreative Möglichkeiten.
Die Geschichte der Objektive mit variabler Blende: Von Samsung zu Apple

Überraschenderweise ist diese Funktion in der Smartphone-Welt nicht völlig neu. Samsung führte bereits 2018 und 2019 in seinen Flaggschiffmodellen S9 und S10 eine Kamera mit variabler Blende ein. Auch in anderen aktuellen Android-Smartphones wie dem Xiaomi Mi 14 Ultra, dem Honor Magic 7 Pro und der Mate-Serie von Huawei findet sich diese Funktion.
Warum hat Samsung es aufgegeben?
Im Jahr 2020 entschied sich Samsung, diese Funktion aufzugeben. Berichten zufolge waren die Hauptgründe die zunehmende Dicke des Geräts und die steigenden Komponentenkosten. Obwohl die Funktion damals als sehr fortschrittlich galt, veranlassten technische und wirtschaftliche Herausforderungen Samsung dazu, sie zugunsten von Kameras mit fester Blende aufzugeben, die stärker auf Softwareverarbeitung setzen.
Apple reist zurück in die Vergangenheit!
Apple hat bisher noch nie eine variable Blende in iPhone-Kameras verwendet. Beispielsweise verfügen die Hauptkameras aller iPhone 14 Pro-Modelle bis einschließlich des iPhone 17 Pro über eine feste Blende von ƒ/1.78, und das Objektiv ist immer vollständig geöffnet und nimmt Bilder mit dieser Blende auf.
Nachdem Apple jahrelang an einem festen Platz festgehalten hatte, deuten Berichte des renommierten Lieferkettenanalysten Ming-Chi Kuo vom Dezember 2024 sowie ein weiterer Bericht vom Oktober 2025 nun darauf hin, dass Apple plant, diese Technologie in die nächste Generation der iPhone Pro-Modelle zu integrieren. Apple führt bereits Gespräche mit Zulieferern über die benötigten Komponenten.
Der Apple-Effekt: Samsung denkt um!
Überraschenderweise hat Apples Entscheidung, diese Funktion wieder einzuführen, Samsung, das sie zuvor aufgegeben hatte, zum Umdenken bewegt! Berichten zufolge hält Samsung die variable Blende für unerlässlich, um die Wettbewerbsfähigkeit seiner Kameras zu steigern und ersetzt Software-Updates durch echte Hardware-Verbesserungen. Das Unternehmen hofft, durch Investitionen in diese Technologie die Gerätedicke und -kosten langfristig reduzieren zu können.
Samsung hat bereits mehrere seiner Kamerahersteller gebeten, Objektive mit variabler Blende zu entwickeln und Muster zur Verfügung zu stellen. Obwohl sich diese Funktion noch in der frühen Entwicklungsphase befindet und ihre Integration in zukünftige Galaxy-Geräte noch nicht bestätigt ist, besteht ein starkes Interesse an ihrer Einführung. Dies verdeutlicht den erheblichen Einfluss, den Apple auf die Gestaltung des Smartphone-Marktes ausüben kann.
Was steckt hinter der variablen Blende des iPhone 18 Pro?

Neben dem revolutionären Objektiv mit variabler Blende sollen die iPhone 18 Pro-Modelle Gerüchten zufolge eine Reihe weiterer Verbesserungen und Funktionen bieten:
◉ Eine kleinere, dynamische Insel, die mehr Bildschirmfläche bietet.
◉ Der neue A20-Chip soll eine beispiellose Leistung und höhere Energieeffizienz bieten.
◉ Längere Akkulaufzeit dank Verbesserungen bei der Akku- und Komponenteneffizienz, die eine längere Gerätenutzung gewährleisten.
◉ Das C2-Modem soll eine schnellere und zuverlässigere Netzwerkverbindung ermöglichen.
◉ Vereinfachte Kamerasteuerungstaste für ein einfacheres und reibungsloseres Aufnahmeerlebnis.
◉ N1-Funkchip zur Verbesserung der drahtlosen Kommunikation.
Sollten sich diese Gerüchte bewahrheiten, bedeuten das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max einen Quantensprung in der Smartphone-Fotografie. Die variable Blende ermöglicht es Nutzern, nahezu professionell wirkende Fotos mit präziserer Kontrolle über Belichtung und Schärfentiefe aufzunehmen und eröffnet so völlig neue Möglichkeiten der visuellen Kreativität. Apple bietet, wie immer, nicht nur Technologie, sondern revolutioniert den Markt und zwingt die Konkurrenz zum Aufholen.
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