Apple hat kürzlich die zweite Generation seines AirTag-Tracking-Geräts auf den Markt gebracht, doch eine heiß ersehnte Funktion fehlte im neuen Produkt. Um welche Funktion handelte es sich? Und warum war sie nicht im AirTag 2 enthalten?

Apple hat die zweite Generation seines AirTag-Ortungsgeräts mit einer Reihe wichtiger Verbesserungen auf den Markt gebracht, darunter:
◉ Verbesserte Standortgenauigkeit: Die Standortgenauigkeit wurde um 50 % verbessert, sodass Sie Ihre verlorenen Gegenstände genauer und in einem größeren Umkreis wiederfinden können.
◉ Die verbesserte Bluetooth-Technologie bietet eine größere Verbindungsreichweite, sodass Sie Ihre Gegenstände aus größerer Entfernung orten können.
◉ 50 % lauterer Lautsprecher: Der AirTag ist nun deutlich lauter zu hören als beim Vorgängermodell. Die zweite Generation verfügt über einen 50 % lauteren Lautsprecher, wodurch er sich leichter per Geräusch orten lässt.
◉ Selbstverständlich gibt es immer auch andere interne Verbesserungen, die die Gesamtleistung und die Batterieeffizienz steigern.
Das fehlende Merkmal

Es gab viele Gerüchte über die Integrationsfunktion mit Vision Pro-Brillen als Teil des Spatial-Computing-Ökosystems.
Im August 2023 deutete Analyst Ming-Chi Kuo an, dass die zweite Generation des AirTag eine verbesserte Integration mit dem Vision Pro bieten würde. Kuo nannte damals keine weiteren Details, doch diese Funktionalität stand im Vorfeld der Veröffentlichung des Geräts im Mittelpunkt der Gerüchte.
Das endgültige Produkt enthält diese Funktion jedoch nicht. Es ist möglich, dass Apple die AirTag-Integration mit Vision Pro zukünftig durch Software-Updates für VisionOS, beispielsweise VisionOS 27 oder eine spätere Version, weiter verbessert.
Und wie sieht es mit der neuen Generation der AirPods Pro-Kopfhörer aus?

Es ist erwähnenswert, dass Kuo auch ein weiteres Produkt andeutete, das eine ähnliche Integration mit Vision Pro bieten würde. Letztes Jahr erklärte er, dass die nächste Generation der AirPods Pro ein „signifikantes Hardware-Upgrade“ in Form von Infrarotkameras beinhalten würde. Diese Kameras sollen in die Vision Pro M-Brille integriert werden, um verbesserte räumliche Erlebnisse zu ermöglichen.
„Es wird erwartet, dass die neuen AirPods in Verbindung mit zukünftigen Vision Pro-Systemen verwendet werden, um das Nutzererlebnis von räumlichem Audio zu verbessern und das Spatial-Computing-System zu stärken. Wenn ein Nutzer beispielsweise ein Video mit Vision Pro ansieht und die neuen AirPods trägt und seinen Kopf in eine bestimmte Richtung dreht, kann der Fokus auf die Schallquelle in dieser Richtung gerichtet werden, um das Audioerlebnis und das Spatial Computing zu verbessern.“
Während Gerüchte über Infrarotkameras mittlerweile weitgehend bestätigt sind, bleibt die Integration von Vision Pro ungewiss. Da die AirTag 2 keine Vision Pro-Integration bieten, ist eine ähnliche Funktion in den AirPods Pro nun fraglich, zumal Apple die Bedeutung von Vision Pro anscheinend herunterspielt und derzeit keine neuen Brillen in aktiver Entwicklung sind.
Obwohl die lang erwartete Vision Pro-Integration fehlt, stellt der AirTag 2 dank verbesserter Standortgenauigkeit, größerer Bluetooth-Reichweite und lauterem Lautsprecher dennoch eine deutliche Verbesserung gegenüber seinem Vorgänger dar. Möglicherweise sind nicht alle Funktionen, auf die wir uns freuen, zum Verkaufsstart verfügbar, aber Apple hält sich oft einige Überraschungen für zukünftige Software-Updates auf.
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