Endlich scheint Apple uns ein Display spendiert zu haben, das unseren Schreibtisch (und natürlich auch unseren Geldbeutel) wahrlich verdient. Verabschieden wir uns vom geliebten (oder bewunderten, weil er so schwer zu bekommen war) Pro Display XDR und begrüßen wir den Neuzugang: das atemberaubende Studio Display XDR! Apple hat nicht nur den Namen geändert; der Monitor steckt voller verlockender Features wie einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die das Nutzererlebnis auf ein neues Niveau heben.

Spezifikationen des neuen Bildschirmmonsters
Kommen wir nun zum Wesentlichen. Der neue Bildschirm misst 27 Zoll in der Diagonale und besticht durch eine atemberaubende 5K-Auflösung (5120 x 2880 Pixel bei 218 ppi). Doch das absolute Highlight ist die Mini-LED-Technologie mit 2304 Dimming-Zonen, die für unglaublichen Kontrast und tiefe, satte Schwarztöne sorgt! Beeindruckende Zahlen? Und wie wäre es mit einer Helligkeit von bis zu 1000 Nits für SDR-Inhalte, die bei HDR-Inhalten sogar auf beeindruckende 2000 Nits ansteigt? Glauben Sie mir, beim Bearbeiten Ihrer Videos werden Sie eine Sonnenbrille brauchen.

Und nicht zu vergessen die Funktion, die wir uns so lange gewünscht haben: eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz mit Adaptive Sync, die beim Spielen oder Surfen nahtlos zwischen 47 Hz und 120 Hz wechselt. Aber Moment mal, da ist der übliche Apple-Trick: Wenn du einen Mac mit einem M1-, M2- oder sogar M3-Prozessor hast, ist der Bildschirm auf 60 Hz begrenzt! Ja, mein Freund, um 120 Hz genießen zu können, musst du wahrscheinlich auf einen neueren Mac umsteigen. Und übrigens: Intel-Geräte werden überhaupt nicht unterstützt – es ist wirklich Zeit, sich zu verabschieden.
Hochgeschwindigkeitsanschlüsse, eine intelligente Kamera und ein ohrenbetäubender Sound, der das ganze Büro erzittern lässt.
Apple hat nicht nur auf den Bildschirm geachtet, sondern dieses Gerät zu einer kompletten Bürozentrale gemacht. Auf der Rückseite befinden sich zwei Thunderbolt-5-Anschlüsse mit blitzschnellen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 120 Gbit/s! Einer lädt Ihren Mac mit 140 W, der andere dient zum Anschluss von Peripheriegeräten oder zusätzlichen Monitoren. Zusätzlich gibt es zwei USB-C-Anschlüsse für weiteres Zubehör. Die Datenübertragungsraten sind hier rasant.

Die Kamera des Displays verfügt über 12 Megapixel und unterstützt den Center-Stage-Modus sowie die praktische Desk-View-Funktion, mit der Sie während Videoanrufen sehen können, was sich auf Ihrem Schreibtisch befindet. Auch der Klang wurde verbessert: Das Sechs-Lautsprecher-System liefert nun 30 % tiefere Bässe als die Vorgängergeneration. Freuen Sie sich also darauf, dass Ihre Kaffeetasse auf dem Schreibtisch vibriert, während Sie Ihre Lieblingsmusik hören!
Wie sieht es mit der regulären Version und deren Preisen aus?
Falls Ihnen die XDR-Version zu teuer ist, keine Sorge: Apple hat das reguläre Studio Display nicht vergessen. Auch das günstigere Modell erhielt einige sinnvolle Verbesserungen, wie beispielsweise Thunderbolt-5-Anschlüsse (mit 96-W-Ladefunktion), eine neue Kamera mit Desk-View-Unterstützung und ein verbessertes Audiosystem mit satten Bässen. Leider bleibt es jedoch auf eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz und eine Helligkeit von 600 Nits beschränkt.

Nun kommen wir zum Teil, der manchen vielleicht etwas mulmig zumutet: die Preise! Vorbestellungen sind ab dem 4. März möglich, die Geräte sind ab dem 11. März im Handel erhältlich. Das Standarddisplay kostet ab 1,599 US-Dollar, das XDR-Modell sogar ab 3,299 US-Dollar! Und wer das entspiegelte (Nanotexturierte) Glas möchte, muss mit zusätzlichen 300 US-Dollar rechnen. Immerhin war Apple so großzügig, das teure Thunderbolt 5 Pro-Kabel kostenlos beizulegen!

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