Das iPad Mini war schon immer der „Rebell“ der Apple-Familie: klein, aber mit großen Ambitionen. Obwohl Apple es kürzlich mit dem iPad Mini 7 aktualisiert hat, richten sich alle Augen bereits auf die nächste Generation. Und wir sprechen hier nicht von kleinen Verbesserungen, sondern von einer wahren Revolution in Sachen Bildschirm und Leistung. Es scheint, als ob Apple endlich erkennt, dass die Fans dieses kleinen Geräts eine „Pro“-Behandlung verdienen, auch wenn es offiziell nicht den Namen trägt. Berichten zufolge sollen wir bald das erste iPad Mini mit OLED-Bildschirm sehen.
Leistung und Herzstück: A19 Pro Prozessor
Laut einem von Apple versehentlich veröffentlichten Code (wie in der Tech-Welt üblich) wird bereits am iPad Mini der nächsten Generation mit den Codenamen J510 und J511 gearbeitet. Überraschenderweise soll das Gerät mit dem A19 Pro-Prozessor ausgestattet sein, demselben leistungsstarken Prozessor, der auch im iPhone 17 Pro und iPhone 17 Air verbaut ist.

Dieser Prozessor, gefertigt im 3-nm-Verfahren der dritten Generation, bietet nicht nur unglaubliche Geschwindigkeit, sondern verfügt auch über eine 16-Kern-Neural-Engine und ist damit bestens für Apples zukünftige Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz gerüstet. Es gibt sogar Gerüchte über die Möglichkeit, den im 2-nm-Verfahren hergestellten A20 Pro-Prozessor einzusetzen, aber seien wir realistisch: Der A19 Pro verleiht diesem kleinen Gerät weit über seine Größe hinausgehende Fähigkeiten und verwandelt es von einem reinen Lese- und Unterhaltungsgerät in eine mobile Workstation für die Hosentasche.
Der Bildschirm: Der endgültige Abschied von LCDs
Die größte Revolution beim iPad Mini 8 wird zweifellos sein Bildschirm sein. Apple plant den Umstieg von der herkömmlichen LCD-Technologie auf OLED. Dieser Schritt hat weitreichende Folgen: präzisere Farben, tieferes Schwarz und ein Kontrast, der Inhalte lebendiger und plastisch wirken lässt. Und da wir von OLED sprechen, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir endlich die ProMotion-Technologie mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz sehen werden. Damit gehört das Problem des ruckeligen Scrollens, über das sich einige Nutzer bei Vorgängermodellen beschwert hatten, der Vergangenheit an.

Einigen Berichten zufolge könnte Apple die Bildschirmdiagonale dank schmalerer Ränder von aktuell 8.3 Zoll auf 8.7 Zoll erhöhen. Es wird jedoch erwartet, dass Apple aus Kostengründen auf einlagige LTPS-OLED-Panels setzt. Dies könnte zwar eine etwas geringere Helligkeit als beim iPad Pro zur Folge haben, wäre aber dennoch ein deutliches Upgrade gegenüber dem aktuellen Stand der Technik.
Neues Design und "amphibische" Wasserbeständigkeit
Haben Sie jemals davon geträumt, Ihr iPad Mini unbesorgt in der Badewanne oder am Pool zu nutzen? Apple scheint Ihre Wünsche erhört zu haben. Berichten zufolge arbeitet Apple daran, das nächste iPad Mini wasser- und staubdichter zu machen und damit den iPhone-Standards anzunähern. Doch wie soll das mit den Lautsprechergittern funktionieren? Die Antwort liegt in Innovationen.

Apple plant, herkömmliche Lautsprecher durch ein neues Vibrationssystem zu ersetzen, das den Schall über die Geräteoberfläche selbst erzeugt und so die herkömmlichen Lautsprecheröffnungen überflüssig macht. Dies reduziert nicht nur die Eintrittspunkte für Wasser, sondern verleiht dem Gerät auch ein schlankeres, eleganteres Aussehen. Stellen Sie sich ein Tablet mit einer vollkommen glatten Oberfläche vor, das atemberaubenden Surround-Sound liefert – genau diese Zukunft strebt Apple an.
Wann können wir es in die Hände bekommen? Und wie hoch ist der voraussichtliche Preis?
Wer es schon morgen erwartet, muss sich noch etwas gedulden. Die Produktion der OLED-Panels für das iPad Mini soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2025 beginnen, wodurch der Marktstart wohl erst in der zweiten Jahreshälfte 2026 erfolgen wird. Obwohl sich einige eine frühere Veröffentlichung wünschen, möchte Apple die Qualität der neuen Displays von Samsung abwarten.

Was den Preis angeht, hat moderne Technologie ihren Preis. Das iPad Mini OLED wird voraussichtlich um rund 100 US-Dollar von derzeit 499 US-Dollar steigen und ab 599 US-Dollar erhältlich sein. Auch wenn dies für ein Gerät dieser Größe viel erscheinen mag, scheint Apple es angesichts seiner zukünftigen „professionellen“ Spezifikationen als Premium-Option für all jene positionieren zu wollen, die maximale Leistung im kleinstmöglichen Format suchen.
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