Sam Altman und seine Kollegen bei OpenAI scheinen sich nicht damit zufriedenzugeben, unsere Browser und unser Denken zu übernehmen, sondern planen nun, „ChatGPT“ buchstäblich in unsere Hosentaschen zu stecken! Neuen Leaks zufolge plant das Unternehmen nicht nur die Veröffentlichung einer weiteren App, sondern eines kompletten Smartphones, das unsere Beziehung zur Technologie revolutionieren soll. Künstliche Intelligenz übernimmt hier das Ruder, anstatt der bunten Symbole, auf die wir den ganzen Tag tippen.

Das Bündnis von Giganten zur Entwicklung des künstlichen Intelligenz-„iPhones“
Der renommierte Analyst Ming-Chi Kuo, dessen Apple-Leaks sich als bemerkenswert zutreffend erwiesen haben, hat eine brisante Neuigkeit veröffentlicht. Laut Kuo arbeitet OpenAI derzeit mit den Chip-Giganten MediaTek und Qualcomm an der Entwicklung eines eigenen Prozessors für das kommende iPhone. Luxshare übernimmt dabei die gemeinsame Entwicklung und Fertigung. Offenbar strebt das Unternehmen die vollständige Kontrolle über Hardware und Software an.

Dieser Ansatz bedeutet, dass OpenAI eine eigene Hardware-Architektur entwickeln möchte, um KI-Funktionen ohne die Einschränkungen aktueller Systeme ausführen zu können. Angesichts der Tatsache, dass ChatGPT sich einer Milliarde wöchentlicher Nutzer nähert, erscheint ein dediziertes Gerät für den täglichen Gebrauch als logischer nächster Schritt, um den Verbrauchermarkt zu dominieren.
Das Ende der App-Ära, wie wir sie kennen

Die revolutionäre Idee liegt hier nicht im Bildschirm oder der Kamera, sondern in der Art und Weise, wie wir mit dem Gerät interagieren. OpenAI hat sich zum Ziel gesetzt, herkömmliche Apps durch KI-Agenten zu ersetzen. Aktuell kontrollieren Apple und Google den Ablauf der Apps und deren Zugriffsrechte im System und schränken so die Möglichkeiten der KI ein. Mit einem eigenen Smartphone hingegen wird OpenAI in der Lage sein, die KI so zu programmieren, dass sie alles, was wir tun, ohne Zwischenhändler versteht.

Diese Vision beschränkt sich nicht auf OpenAI; auch Carl Pei, CEO von Nothing, stellt sich eine Zukunft vor, in der Smartphone-Apps verschwinden und durch intelligente Agenten ersetzt werden. Die Idee ist einfach: Man muss keine App mehr öffnen, um ein Ticket zu buchen oder Essen zu bestellen; man bittet einfach sein Smartphone darum, und es handelt, als hätte es einen digitalen Verstand und digitale Hände.
Wann werden wir diese Erfindung in unseren Hosentaschen sehen?
Sie sollten Ihr iPhone 17 noch nicht entsorgen! Der Zeitplan deutet darauf hin, dass die endgültigen Spezifikationen für Komponenten und Zulieferer bis Ende 2026 oder im ersten Quartal 2027 feststehen werden. Die Massenproduktion des Telefons soll voraussichtlich 2028 beginnen. Es ist jedoch möglich, dass wir nicht so lange auf das erste physische Produkt des Unternehmens warten müssen, da Berichte die Markteinführung eines „intelligenten Ohrhörers“ in der zweiten Jahreshälfte 2026 andeuten.

Das ultimative Ziel ist ein Smartphone, das den Kontext des Nutzers permanent erfasst und kleine, geräteinterne KI-Modelle für Datenschutz und Geschwindigkeit mit riesigen Cloud-basierten Modellen für komplexe Aufgaben kombiniert. Dadurch erhält OpenAI präzisere Daten über Nutzergewohnheiten – ein unschätzbarer Vorteil im Wettlauf um die beste künstliche Intelligenz.
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