iPads waren schon immer bei Apple-Fans sehr beliebt, und nun dreht sich alles um das mit Spannung erwartete iPad mini, das endlich mit OLED-Bildschirmen ausgestattet sein soll. Doch wie so oft bei Apple gibt es einen Wermutstropfen: Jüngste Leaks aus der Lieferkette lassen vermuten, dass dieses lang ersehnte Upgrade in puncto reibungsloses Surferlebnis nicht ganz so aufregend und aufregend ausfallen wird, wie wir alle gehofft hatten.

Lecks schockieren 120-Hz-Lüfter

Laut einem neuen Bericht des bekannten Leakers yeux1122, der auf dem südkoreanischen Blog Naver veröffentlicht wurde, wird das kommende iPad mini zwar tatsächlich über ein OLED-Display verfügen, aber nur eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz bieten! Richtig gelesen: Es gibt keine 120-Hz-ProMotion-Technologie, wie wir sie vom iPad Pro oder iPhone Pro kennen. Das dürfte für Nutzer, die schnelle Bildschirme gewohnt sind, eine große Enttäuschung sein.
Auch wenn die Trefferquote dieses Leakers manchmal schwankt, passt diese Nachricht perfekt zu Apples üblicher Strategie der selektiven Veröffentlichung neuer Funktionen und deren begrenzter Ausstattung. Apple führte den Begriff „ProMotion“ erstmals 2017 mit dem iPad Pro der zweiten Generation ein, das damals noch mit LCD-Bildschirmen ausgestattet war, und behielt diese Technologie seitdem exklusiv für High-End-Modelle. Selbst als das iPhone im selben Jahr mit dem iPhone X auf OLED-Bildschirme umstieg, dauerte es ganze vier Jahre, bis die 120-Hz-Bildwiederholfrequenz im iPhone 13 Pro Einzug hielt. Und nun müssen wir wohl noch einige Jahre warten, bis sie auch in regulären Geräten verfügbar ist.
Roadmap für OLED-Displays in iPads

Seit Ende 2023 arbeitet Apple daran, die meisten seiner iPads auf OLED-Technologie umzustellen. Den Auftakt machte das iPad Pro mit seinem ultradünnen M4-Prozessor und dem Dual-Screen-Tandem-OLED-Display. Doch wie sieht es mit den anderen Modellen aus? Berichten aus der Lieferkette zufolge sollte nur das iPad Pro die fortschrittlichen LTPO-Displays mit variabler Bildwiederholfrequenz erhalten, während iPad Air und iPad mini weiterhin mit einlagigen LTPS-Displays ausgestattet bleiben würden.
Diese LTPS-Technologie ist dieselbe, die Apple in den Displays des iPhone 12 bis hin zum regulären iPhone 16 verwendet hat und die mit einer festen Bildwiederholfrequenz von 60 Hz arbeiten. Was das iPad Air betrifft, deuteten frühere Berichte darauf hin, dass OLED-Displays bis 2026 verfügbar sein könnten. Angesichts der jüngsten Updates und der Tatsache, dass Apple die aktuelle iPad-Air-Generation mit M4-Prozessoren beibehält, scheint sich das OLED-Display-Upgrade für das Air jedoch bis 2027 oder sogar 2028 zu verzögern. Dies eröffnet dem iPad mini die Chance, der nächste Champion der OLED-Displays im mittleren Preissegment zu werden.
Wann wird das neue iPad mini auf den Markt kommen und welcher Prozessor wird verbaut sein?

Das iPad mini ist nach wie vor der wahrscheinlichste Kandidat für ein baldiges OLED-Update, insbesondere da die Herstellung aufgrund des kleineren Bildschirms im Vergleich zu größeren Geräten weniger komplex und kostspielig ist. Zudem bleibt dieses Gerät im Vergleich zu anderen Geräten tendenziell länger ohne Updates auf dem Markt. Das aktuelle iPad mini der siebten Generation wurde Ende 2024 veröffentlicht und verfügt über einen modifizierten A17 Pro-Prozessor, der KI-Funktionen ermöglicht und gleichzeitig einen günstigen Preis bietet.
Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit älterer Prozessoren mehren sich die Fragen, welcher Prozessor im nächsten OLED-iPad verbaut sein wird. Bisher wurde der A18 Pro erwartet, doch da Apple diesen Prozessor aufgrund der hohen Nachfrage auch im neuen, preisgünstigen MacBook Neo einsetzt, könnte Apple uns mit dem A19 Pro im iPad mini 2026 überraschen. Dies würde dessen Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit über viele Jahre hinweg gewährleisten, ohne dass häufige Updates nötig wären.
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